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Znaim - Vranov - Znaim


                                                        

Znaim und Vranov nad Dyjí sind zwei Orte in der Region, die man voneinander nicht trennen kann – beide haben tiefe historische Beziehungen zueinander, eine unikale Lage und den Genius Loci. Beide Städte verbindet als Lebensader der Thaya Fluss, der sich vom Stausee Vranovská přehrada bis hin nach Staré město durch einen 100 Meter tiefen Canyon durchdringt, den vor allem Laubwälder umgeben. Da dieses Gebiet natürlich unter den Schutz des Nationalparks Podyjí gestellt wurde, führen den Radfahrer zum Canyon die markierten Radwege nur dreimal, aber auch das lohnt sich. Entlang der Gemeindestraße Nr. 408 sind das von Znaim nach Vranov 21 km, aber für die Radfahrer ist diese Variante nicht besonders geeignet, weil vor allem in den Sommermonaten der Verkehr recht dicht ist. Für Radfahrer mit Straßenfahrrad bietet sich noch eine Variante an,  und zwar über Hradiště-Podmolí-Lukov- Lesná, aber stellenweise mit schlechtem Asphalt.

Dem Fahrer auf MTB und Trekking-Rädern bieten wir eine Tour an, die man in beliebiger Richtung beginnen kann und die auch noch über Varianten mit einem größeren Schwierigkeitsgrad verfügt. Die Route ist, was den Schwierigkeitsgrad betrifft, für mindestens leicht erfahrene Radfahrer bestimmt, für Kinder ist sie völlig ungeeignet. Erfahrene Radfahrer können noch eine anspruchsvollere Version entlang des Greenways Prag-Wien wählen, die als einzelne Radroute zur Verfügung steht.

Dadurch, dass die Route der Hauptstraße ausweicht, verlängert sie sich auf ca. 25 km in einer Richtung und das Höhenprofil hat höhere Werte, was für diese Region und für viele Neulinge nur schwer zu glauben ist. Bei einer lockeren Fahrt kommen jedoch alle ans Ziel.

Ausgangspunkt ist der Platz Náměstí Komenského in Znaim, von wo aus man entlang des Radwegs auf die Pražská Straße fährt, an der Tankstelle vorbei und hinter der Brücke über die Gleise links auf den Berg Cínová hora. Dort erwartet die Radfahrer brüchiger Asphalt und Schotter – die Fahrbahnfläche ist für Straßenfahrräder nicht geeignet. Vor Citonice fährt man kurz über die Straße 408 und nach 300 Metern biegt man stark nach links ab und fährt weiter nach Bezkov. Dort kann man in der Saison bei der Gaststätte U Drbalů anhalten, sie ist für ihre gute Küche (Spezialität – Schnitzel) berühmt. Von Bezkov über die Straße nach Horní Břečkov, wo die Radroute an einer der ältesten Kirchen in Mähren überhaupt vorbeiführt. Hier gibt es gegenwärtig keine Imbissmöglichkeiten. Am Ende der Gemeinde links nach Čížov und von diesem Dorf führt über einen halben Kilometer lang eine Steigung an. In Čížov findet man das Freilichtmuseum des Eisernen Vorhangs, direkt am Verwaltungsgebäude des NPs Podyjí. Im Ort gibt es zwei Gaststätten U Švestků und Na chalupě. Von der Gemeinde aus kann man einen kurzen Ausflug nach Süden in Richtung des österreichischen märchenhaften Städtchens Hardegg unternehmen. Bis nach Österreich abzufahren ist nicht ratsam (obwohl es sich lohnt), denn das hinunter- und wieder hinauffahren ist sehr anspruchsvoll. An der mährischen Seite steht jedoch vor dieser Abfahrt ein Wegweiser zu der Aussichtsstelle in Hardegg (ca. 1.5km von Čížov). Die ist mehr als sehenswert. Neben der Szenerie der mittelalterlichen Burg, hängt diese Aussichtsplattform fast 100 Meter oberhalb des Thaya Flusses, was für den Besucher in dieser sonst fast ebenen Landschaft fast unglaublich erscheint.

Von Čížov aus führt die Route ein wenig zurück und in der Gemeinde dann nach links, entlang des Greenways 48, sie steigt steil auf die höchste Stelle in der Umgebung Větrník (505 m. ü. M.). Es folgen 200 Meter durch den Wald und am Bruch der Abfahrt nach Vranov führt die rotmarkierte Wanderroute, die die Besucher zu den einzigartigen Eishöhlen Ledové sluje (kein Radweg) führt. Die Route nach Vranov verläuft dann ab dieser Bruchstelle über eine steile Talfahrt auf einem breiten Waldweg, der sich hinter der Brücke zu einem schmalen Weg mit querliegenden Wurzeln verändert. Hier muss man vorsichtiger sein und es ist nicht ratsam, diese Abschnitte ohne Helm zu befahren. Der Abschnitt endet im Verlassenen Mäander des Thaya Flusses auf dem Niveau seiner Oberfläche, unter dem Obelisken der Eishöhle Ledové sluje.

Weiter geht es dann an der kleinen Kapelle vorbei nach Vranov über Dyjí, durch den Stadtteil Zadní Hamry bereits mit dem Ausblick auf das Juwel des Schlosses Vranov. Zadní Hamry erscheint an der Straße mit den steilen Felsen auf der linken Seite, wo es gut ist, an der morphologischen Kuriosität Hamerské vrásy anzuhalten. Diese kann man am besten mit dem kurzen Satz – auch ein Stein war mal flüssig – beschreiben.

In Vranov über Dyjí gibt es einige Restaurants und Pensionen, nach denen man am besten in dem gut funktionierenden Zentrum direkt am Marktplatz fragt, oder man kann durch das Städtchen fahren. Weniger lebhaft ist Vranov außerhalb der Sommersaison.

 

Was kann man in Vranov unternehmen? Primär sicherlich das Schloss Vranov, aber zur Besichtigung gibt es hier mehrere weitere historische Objekte und Denkmäler, und zweifellos sollten Sie sich einen Ausflug zur Talsperre Vranovská přehrada (1,5km) nicht entgehen lassen. Die Route für die Rückwegvariante führt übrigens über den Damm der Talsperre. Auf dem Damm gibt es in der Saison einige Restaurants mit ausreichender Kapazität, aber nur von Mai bis Oktober. Über die imposante Brücke Weißes Tor kann man auch auf den Strand der Talsperre schauen. Erwähnen muss man auch den Schiffsverkehr (4 Schiffe werden die Interessenten sicherlich zufriedenstellen), der die Gewässer des Sees bis zur Burg Bítov (20km), durch den bewundernswerten mäandrierenden See, durchkreuzt. Leider bietet Vranov keine Aufbewahrungsmöglichkeit für Fahrräder von größeren Gruppen an.

Wenn der Radfahrer die Besichtigung der Talsperre somit beendet, dass er nach Znaim fährt, bieten wir die zweite Variante für die Rückkehr an. Am Ende der Brücke an der Talsperren-Seite, fahren wir weiter in das Tal Švýcarské údolí an einer Kolonie von Ferienhäusern entlang bis zum Ende der Bucht. Dort biegen wir rechts ab und fahren auf einem kurzen 13% Abschnitt (Asphalt) die steile Steigung hinauf. Sobald der Radfahrer durch die Allee an der Kreuzung der Straße nach Lesná gelangt, fährt er 200 m hinunter, entlang der Gemeindestraße nach Šumná und weiter über die Bahngleise in Richtung Vranovská ves. Hier empfehlen wir nach rechts auf den Waldweg (heute schon asphaltiert) abzubiegen, er verläuft parallel mit der Straße, führt bequem durch den Wald und bietet ein angenehm schaukelndes Profil. An seinem Ende kann man zurück auf die Straße kommen und bis nach Vranovská ves runterfahren. Dort kann der Radfahrer auch auf die Weise gelangen, dass er am Ende der Waldschaukel rechts in den Wald abbiegt und an dem größten Solarkraftwerk in Mähren vorbeifährt. Wenn er linker Hand an diesem vorbeifährt, gelangt er bequem nach Vranovská ves über einen Schotterweg und meidet so die Steigung, die er absolvieren müsste, wenn er die Abfahrt in der Gemeinde über die Gemeindestraße nutzen würde.

 

Länge der Route: 56.1 km

Zeit der Route: 03:14:32

Steigung: 1189 m

Senkung: 1180 m

Minimale Meereshöhe: 276 m

Maximale Meereshöhe: 508 m

Meereshöhe am Anfang: 293 m

Meereshöhe am Ende: 302 m

 

Zur größeren Darstellung auf die Landkarte klicken.

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