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Gebäude des Bezirksgerichts

Altertümliche Pracht des Gerichtshofes

Im Zusammenhang mit der Reform der Staatsverwaltung in der Österreichischen Monarchie nach der Auflösung des Feudalismus wurde Znaim 1855 zum Sitz eines der neu entstandenen sechs Kreisgerichte. Das ursprüngliche Gerichtsamt befand sich neben dem alten Rathaus in der Obroková-Straße, aber zu Wende des 19. und 20. Jahrhunderts entsprach es nicht mehr der zunehmenden Agenda. Als bester Platz für den Aufbau des neuen Gerichtes erwies sich das abschüssige Gelände auf dem Vorfeld der Südstadtmauer, am Rande des Republikplatzes (tschechisch náměstí Republiky, vorher Salisov), auf der heutigen Dyjská-Straße, die zur Thaya führt. In den Jahren 1913 - 1919 wurde hier ein geräumiger vierflügeliger neoklassizistischer Gerichtspalast mit einem hohen Uhrturm und einem Gefängnis erbaut. Der monumentale moderne Gebäudekomplex wurde von Architekten Johann Unger, Klement Prinosil und Franz Svoboda entworfen. Bis heute wird er im Alltagsgebrauch als „Krajzák“ (abgeleitet vom deutschen „Kreisgericht“) genannt, was auf die ursprüngliche Gerichtszuständigkeit für den ganzen Kreis zurückzuführen ist. Im Jahre 1949 wurde das Gerichtswesen der Tschechischen Republik verändert und heute befindet sich in Znaim nur mehr ein Bezirksgericht.


 

Altertümliche Pracht des Gerichtshofes 

 

Im Zusammenhang mit der Reform der Staatsverwaltung in der Österreichischen Monarchie nach der Auflösung des Feudalismus wurde Znaim 1855 zum Sitz eines der neu entstandenen sechs Kreisgerichte. Das ursprüngliche Gerichtsamt befand sich neben dem alten Rathaus in der Obroková-Straße, aber zu Wende des 19. und 20. Jahrhunderts entsprach es nicht mehr der zunehmenden Agenda. Als bester Platz für den Aufbau des neuen Gerichtes erwies sich das abschüssige Gelände auf dem Vorfeld der Südstadtmauer, am Rande des Republikplatzes (tschechisch náměstí Republiky, vorher Salisov), auf der heutigen Dyjská-Straße, die zur Thaya führt. In den Jahren 1913 - 1919 wurde hier ein geräumiger vierflügeliger neoklassizistischer Gerichtspalast mit einem hohen Uhrturm und  einem Gefängnis erbaut. Der monumentale moderne Gebäudekomplex wurde von Architekten Johann Unger, Klement Prinosil und Franz Svoboda entworfen. Bis heute wird er im Alltagsgebrauch als „Krajzák“ (abgeleitet vom deutschen „Kreisgericht“) genannt, was auf die ursprüngliche Gerichtszuständigkeit für den ganzen Kreis zurückzuführen ist. Im Jahre 1949 wurde das Gerichtswesen der Tschechischen Republik verändert und heute befindet sich in Znaim nur mehr ein Bezirksgericht.

 


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