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Kaufhaus „Dyje“

Auseinadersetzung mit der Architektur der Normalisierungsepoche

Die Bombardements der Stadt durch die sowjetische Luftwaffe in den letzten Wochen des Zweiten Weltkrieges führte zu Verwüstungen in der Stadt. Das Areal zwischen dem Masarykplatz und den Straßen „Zelenářská“ und „Obroková“ wurde völlig zerstört. Auf der frei gewordenen Fläche ließ die Znaimer kommunistische Führung kurz nach dem niedergeschlagenen „Prager Frühling“ 1969 das Kaufhausgebäude Dyje bauen, das aus heutiger Sicht als große Bausünde bezeichnet werden kann. Dieses in das Gesamtensemble nicht passende Bauwerk wurde von den beiden Architekten Josef Opatřil und Kamil Fuchs entworfen. Man vermutet, dass sich die Architekten vom nicht realisierten Entwurf des tschechischen Theaters inspirieren ließen, das in Brünn auf der Veveří-Straße errichtet werden sollte und vom berühmten Architekten Bohuslav Fuchs (Vater von Kamil Fuchs) entworfen wurde. In jeder Hinsicht war das Ergebnis ein überdimensiertes, geschmackloses und monströses Gebäude, das mit den umliegenen miteralterlichen Bauwerken und Häusern überhaupt nicht im Einklang steht. Dieses Gebäude zeugt von der ästhetischen Ignoranz, sogar vom Zynismus der Herrschenden - Verhaltensweisen, die für den kommunistischen Totalitarismus in Tschechien typisch waren.

 

Auseinadersetzung mit der Architektur der Normalisierungsepoche

 

Die Bombardements der Stadt durch die sowjetische Luftwaffe in den letzten Wochen des Zweiten Weltkrieges führte zu Verwüstungen in der Stadt. Das Areal zwischen dem Masarykplatz und den Straßen  „Zelenářská“ und „Obroková“ wurde völlig zerstört. Auf der frei gewordenen Fläche ließ die Znaimer kommunistische Führung kurz nach dem niedergeschlagenen „Prager Frühling“ 1969 das Kaufhausgebäude Dyje bauen, das aus heutiger Sicht als große Bausünde bezeichnet werden kann. Dieses in das Gesamtensemble nicht passende Bauwerk wurde von den beiden Architekten Josef Opatřil und Kamil Fuchs entworfen. Man vermutet, dass sich die Architekten vom nicht realisierten Entwurf des tschechischen Theaters inspirieren ließen, das in Brünn auf der Veveří-Straße errichtet werden sollte und vom berühmten Architekten Bohuslav Fuchs (Vater von Kamil Fuchs) entworfen wurde. In jeder Hinsicht war das Ergebnis ein überdimensiertes, geschmackloses und monströses Gebäude, das mit den umliegenen miteralterlichen Bauwerken und Häusern überhaupt nicht im Einklang steht. Dieses Gebäude zeugt von der ästhetischen Ignoranz, sogar vom Zynismus der Herrschenden - Verhaltensweisen, die für den kommunistischen Totalitarismus in Tschechien typisch waren.

 


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