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Marienplatz

Der sternförmige Platz von Paris inspiriert

Das Znaimer Stadtleben konzentrierte sich auf die Regionen innerhalb seiner mittelalterlichen Stadtmauer beinahe bis zum ersten Drittel des 19. Jahrhunderts. Die Entwicklung „neuer“ Vorstädte erfolgte in der Nähe der Stadttürme. In den Jahren 1869 - 1871 wurde in Znaim die erste Eisenbahn erbaut, so dass die Stadt mit dem Landbahnnetz verbunden werden konnte. Der Stadtrat stimmte damals dem sgn. „überzeitlichen Regulationsplan“ zu, laut dem der neue Stadtaufbau auf dem bis zum Bahnhof führenden Gebiet und ferner nach Norden und Osten verwirklicht werden sollte. In den Jahren 1869 - 1871 entstand der heutige Marienplatz (tschechisch „Mariánské náměstí“) neben der klassizistischen Kapelle Jungfrau Maria (die 1952 von Komunisten vernichtet wurde), auf einer Weggabelung zwischen den Weinbergen. Nach dem Vorbild des Pariser „Place de l´Étoile“ oder des „Wiener Praters“, also im Stil französischer „avenues“, wurden vom Stadtplatz als Zentrum von Znaim strahlenförmig sieben breite Straßen (avenues) angelegt. Gemäß diesem Konzept wurde der Stadtplatz als zentraler Verkehrsknotenpunkt geplant. Den Weitblick der damaligen Verantwortlichen erkennt man daran, dass bis heute der Stadtplatz das pulsierende Herz des Znaimer Verkehrs ist. Die Verbindung zwischen dem Marienplatz und dem historischen Zentrum bilden die beiden Straßen „Studentská“ und „Pontassievská“. Die Znaimer „Hauptavenue“ verläuft vom Stadtplatz, der heute als Kreisverkehr angelegt ist, in die Ostrichtung (Rooseveltova třída) und führt den Verkehr nach Moravský Krumlov sowie seit kurzem nach Brno, wobei die benachbarte „třída 17. listopadu“ das Stadtzentrum mit dem Hauptbahnhof verbindet. Die sehr ausgelastete Verkehrsachse Prag-Wien führt über den Stadtplatz vom Norden nach Süden, wodurch die Straßen „Havlíčkova“ und „Čermákova“ strukturell verkehrsmäßig überlastet sind. Der Platz zeichnet sich u. a. durch eine attraktive pseudohistorische Architektur der letzten Jahre des 19. Jahrhunderts aus. Im Gegensatz dazu kann das Deutsche Landshaus (später Hotel Znaim, heute Tschechische Sparkasse), das 1882 erbaut wurde, als architektonisch misslungen bewertet werden. Dadurch wurde eine architektonisch gelungene Gestaltung des Stadtplatzes erschwert. Noch ein erwähnenswertes Bauwerk wurde nach dem Zweiten Weltkrieg gebaut, u. z. das heutige „Café Paris“ von den Architekten Liebscher und Pospíšil.

 

Der sternförmige Platz von Paris inspiriert  

 

Das Znaimer Stadtleben konzentrierte sich auf die Regionen innerhalb seiner mittelalterlichen Stadtmauer beinahe bis zum ersten Drittel des 19. Jahrhunderts. Die Entwicklung „neuer“ Vorstädte erfolgte in der Nähe der Stadttürme. In den Jahren 1869 - 1871 wurde in Znaim die erste Eisenbahn erbaut, so dass die Stadt mit dem Landbahnnetz verbunden werden konnte. Der Stadtrat stimmte damals dem sgn. „überzeitlichen Regulationsplan“ zu, laut dem der neue Stadtaufbau auf dem bis zum Bahnhof führenden Gebiet und ferner nach Norden und Osten verwirklicht werden sollte. In den Jahren 1869 - 1871 entstand der heutige Marienplatz (tschechisch „Mariánské náměstí“) neben der klassizistischen Kapelle Jungfrau Maria (die 1952 von Komunisten vernichtet wurde), auf einer Weggabelung zwischen den Weinbergen. Nach dem Vorbild des Pariser „Place de l´Étoile“ oder des „Wiener Praters“, also im Stil französischer „avenues“, wurden vom Stadtplatz als Zentrum von Znaim strahlenförmig sieben breite Straßen (avenues)  angelegt. Gemäß diesem Konzept wurde der Stadtplatz als zentraler Verkehrsknotenpunkt geplant. Den Weitblick der damaligen Verantwortlichen erkennt man daran, dass bis heute der Stadtplatz das pulsierende Herz des Znaimer Verkehrs ist. Die Verbindung zwischen  dem Marienplatz und dem historischen Zentrum bilden die beiden Straßen „Studentská“ und „Pontassievská“. Die Znaimer „Hauptavenue“ verläuft vom Stadtplatz, der heute als Kreisverkehr angelegt ist, in die Ostrichtung (Rooseveltova třída) und führt den Verkehr nach Moravský Krumlov sowie seit kurzem nach Brno, wobei die benachbarte „třída 17. listopadu“ das Stadtzentrum mit dem Hauptbahnhof verbindet. Die sehr ausgelastete Verkehrsachse Prag-Wien führt über den Stadtplatz vom Norden nach Süden, wodurch die Straßen „Havlíčkova“ und „Čermákova“ strukturell verkehrsmäßig überlastet sind. Der Platz zeichnet sich u. a. durch eine attraktive pseudohistorische Architektur der letzten Jahre des 19. Jahrhunderts aus. Im Gegensatz dazu kann  das Deutsche Landshaus (später Hotel Znaim, heute Tschechische Sparkasse), das 1882 erbaut wurde, als architektonisch misslungen bewertet werden. Dadurch wurde eine architektonisch gelungene Gestaltung des Stadtplatzes erschwert. Noch ein erwähnenswertes  Bauwerk wurde nach dem Zweiten Weltkrieg gebaut, u. z. das heutige „Café Paris“ von den Architekten Liebscher und Pospíšil. 


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