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Fortifikation auf dem Pöltenberg

Belehrung von den Grausamkeiten des 30jährigen Krieges

Die großmährische Burg auf dem Pöltenberg bei Znaim erhebt sich 100 Meter hoch oberhalb der Täler von Thaya und Granitzbach. Sie wurde vermutlich an der Wende des 8. und 9. Jahrhunderts von einem 10-Meter-dicken, aus Stein und Lehm verfertigten Mauerwerk und einem Außengraben umgeben. Die mächtige Burgmauer schloss das ganze Areal der damaligen Ansiedlung ein, die über 20 km lang war. Innerhalb dieser Befestigung erstreckte sich eine großmährische Stadt, die durch eine andere Mauer in zwei Teile geteilt wurde. Die Überreste der Festung, die in der ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts erbitterte Raubzüge der ungarischen Nomadenhorden erlebte, sind bis heute erhalten geblieben und befinden sich am nördlichen Rande Pöltenbergs. Nach der Ankunft der Kreuzherren auf den Pöltenberg im 13. Jahrhundert wurde die Propstei mit einem neuen Steinmauerwerk umgeben, dessen Überreste unlängst bei einer archeologischen Untersuchung im Wirtschaftshof des Klosters entdeckt wurden. Die furchtbaren Erfahrungen mit dem 30jahrigen Krieg führten zu der bedeutendsten Aufbauphase der Burgbefestigung. 1619 wurde Pöltenberg von Matyáš Thurn erobert. Er baute den Kreuzherrkonvent zu Kasernen für sein Hausregiment von 400 Mann um. Nach der Schlacht am Weißen Berg gab Kaiser Ferdinand I. dem damaligen Propst Gerhard von Schlesinn den Pöltenberg zurück. Jedoch wurde er bereits 1645 durch Schweden angegriffen, denen der Propst Abgaben zahlen musste – heute würde man vom Schutzgeld sprechen. Nach dieser erbitterten Erfahrung ließ er ein neues festes Mauerwerk mit Schießscharten, walzenförmigen Türmen und einem Eingangstor aufbauen, das bis heute den Namen „Schwedisches Tor“ trägt.

 

Belehrung von den Grausamkeiten des 30jährigen Krieges

Die großmährische Burg auf dem Pöltenberg bei Znaim erhebt sich 100 Meter hoch oberhalb der Täler von Thaya und Granitzbach. Sie wurde vermutlich an der Wende des 8. und 9. Jahrhunderts von einem 10-Meter-dicken, aus Stein und Lehm verfertigten Mauerwerk und einem Außengraben umgeben. Die mächtige Burgmauer schloss das ganze Areal der damaligen Ansiedlung ein, die über 20 km lang war. Innerhalb dieser Befestigung erstreckte sich eine großmährische Stadt, die durch eine andere Mauer in zwei Teile geteilt wurde. Die Überreste der Festung, die in der ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts erbitterte Raubzüge der ungarischen Nomadenhorden  erlebte, sind bis heute erhalten geblieben und befinden sich am nördlichen Rande Pöltenbergs. Nach der Ankunft der Kreuzherren auf den Pöltenberg im 13. Jahrhundert wurde die Propstei mit einem neuen Steinmauerwerk umgeben, dessen Überreste unlängst bei einer archeologischen Untersuchung im Wirtschaftshof des Klosters  entdeckt wurden. Die furchtbaren Erfahrungen mit dem 30jahrigen Krieg führten zu der bedeutendsten Aufbauphase der Burgbefestigung.  1619 wurde Pöltenberg von  Matyáš Thurn erobert. Er baute den Kreuzherrkonvent zu Kasernen für sein Hausregiment von 400 Mann um. Nach der Schlacht am Weißen Berg gab Kaiser Ferdinand I. dem damaligen Propst Gerhard von Schlesinn den Pöltenberg zurück. Jedoch wurde er bereits 1645 durch Schweden angegriffen, denen der Propst Abgaben zahlen musste – heute würde man vom Schutzgeld sprechen. Nach dieser erbitterten Erfahrung ließ er ein neues festes Mauerwerk mit Schießscharten, walzenförmigen Türmen und einem Eingangstor aufbauen, das bis heute den Namen „Schwedisches Tor“ trägt.


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