Kalender

Mo Di Mi Do Fr Sa So
30 31 1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 1 2 3

Suchen

erweitertes Aufsuchen ...

Aktuelles Wetter

Aktuelles Wetter:

19. 11. 2017

oblacnosde

Tägliche Temperaturen 3/7°C, in 1000m Höhe -2°C.
Nachttemperaturen /°C.

Inhalt

Stadtbefestigung

Stadtsteinpanzer

Von der mittelalterlichen Bedeutung der Stadt zeugt ihre Stadtmauer, deren Errichtung in der damaligen Zeit ein Privileg war. Sie galt damals als zuverlässige Festung des südlichen Zutritts in böhmische Länder. Die Stadtbefestigung wurde durch mehrere Stadtmauerringe gebildet. Der älteste, im 13. Jahrundert aufgebaute und im ziemlich guten Zustand bislang erhaltene Mauerring ist am prächtigsten und umgibt das ganze historische Znaim. Die Stadtmauer passierte durch vier Tore und über die Zeiten hinweg wurde sie durch mehrere Warttürme, Bastionen und Wassergräben verstärkt. Prismatische runde Türme wurden in regelmäßigen Abständen aufgebaut. Der höchste Turm befindet sich im Oberen Park. Der vom heutigen „náměstí Svobody“ (Freiheitsplatz) bis zur Pasteur-Straße führende Stadtmauerteil war wegen nicht allzu komplizierten Zugangswegen leicht eroberbar. Daher wurde er bereits im 13. und 14. Jahrhundert durch einen zusätzlichen Mauerring verstärkt. Zwischen dem ersten und zweiten Mauerring entstand der sgn. „Zwinger“ - ein Zwischenraum, der einige Meter breit war. Die Zwingerhöhe war gering und wurde ursprünglich mit keinem vorgezogenen Verteidigungspunkt verstärkt. Um das Heranrücken der Feinde zu erschweren, schufen die Stadtverteidiger einen vorgelagerten tiefen Graben, der im Notfall mit Wasser gefüllt werden konnte. Das Wasser gewann man aus einem großen Wasserspeicher und aus wasserreichen unterirdischen Brunnen, die sich am heutigen „náměstí Svobody“ und in der heutigen Sokolská-Straße befanden. Im Grabeninneren wurde eine hohe Wallanlage aus Lehm geschaffen, die bis heute im Stadtpark erhalten geblieben ist. Im Zusammenhang mit der Entwicklung der Schusswaffentechnik wurde im 15. Jahrhundert ein dritter Mauerring an der o.g. Wallanlage aufgebaut. Diese neue Stadtmauer wurde im 16. Jahrhundert durch abgerundete Bastionen verstärkt. Danach wurde noch ein Graben geschaffen und eine zusätzliche Außenwallanlage aufgebaut (zurzeit führt auf deren ehemaligen Krone die Stadtpark-Promenadenallee). Bis zum Anfang des 17. Jahrhunderts wurde das Verteidigungssystem der Stadt allmählich aufgebessert. So zähle Znaim zu den bestgeschützten Städten auf der Strecke zwischen Prag und Wien. Nach der dramatischen Änderung der Kriegführungstechniken nach dem 30jährigen Krieg und während des 17. und 18. Jahrhunderts wurden gotische Türme, Gräben und Stadtmauer zur leicht überwindbaren Hürde. Nach den Napoleonzügen musste die Stadtmauer infolge der Entscheidung des Stadtrates schrittweise abgerissen werden. Zum Glück wurde dies nur teilweise verwirklicht und die Festung blieb bis heute erhalten.

 

Stadtsteinpanzer

 

Von der  mittelalterlichen Bedeutung der Stadt zeugt ihre Stadtmauer, deren Errichtung in der damaligen Zeit ein Privileg war. Sie galt damals als zuverlässige Festung des südlichen Zutritts in böhmische Länder. Die Stadtbefestigung wurde durch mehrere Stadtmauerringe gebildet. Der älteste, im 13. Jahrundert aufgebaute und im ziemlich guten Zustand bislang erhaltene Mauerring ist am prächtigsten und umgibt das ganze historische Znaim. Die Stadtmauer passierte durch vier Tore und über die Zeiten hinweg wurde sie durch mehrere Warttürme, Bastionen und Wassergräben verstärkt. Prismatische runde Türme wurden in regelmäßigen Abständen aufgebaut. Der höchste Turm befindet sich im Oberen Park. Der vom heutigen „náměstí Svobody“ (Freiheitsplatz) bis zur Pasteur-Straße führende Stadtmauerteil war wegen nicht allzu komplizierten  Zugangswegen leicht eroberbar. Daher wurde er bereits im 13. und 14. Jahrhundert durch einen zusätzlichen Mauerring verstärkt. Zwischen dem ersten und zweiten Mauerring entstand der sgn. „Zwinger“ - ein Zwischenraum, der  einige Meter breit war. Die Zwingerhöhe war gering und wurde ursprünglich mit keinem vorgezogenen Verteidigungspunkt verstärkt. Um das Heranrücken der Feinde zu erschweren, schufen die Stadtverteidiger einen vorgelagerten tiefen Graben, der im Notfall mit Wasser gefüllt werden konnte. Das Wasser gewann man aus einem großen Wasserspeicher und aus wasserreichen unterirdischen Brunnen, die sich am heutigen „náměstí Svobody“ und in der heutigen Sokolská-Straße befanden. Im Grabeninneren wurde eine hohe Wallanlage aus Lehm geschaffen, die bis heute im Stadtpark erhalten geblieben ist. Im Zusammenhang mit der Entwicklung der Schusswaffentechnik wurde im 15. Jahrhundert ein dritter Mauerring an der o.g. Wallanlage aufgebaut. Diese neue Stadtmauer wurde im 16. Jahrhundert durch abgerundete Bastionen  verstärkt. Danach wurde noch ein Graben geschaffen und eine zusätzliche Außenwallanlage aufgebaut (zurzeit führt auf deren ehemaligen Krone die Stadtpark-Promenadenallee). Bis zum Anfang des 17. Jahrhunderts wurde das Verteidigungssystem der Stadt allmählich aufgebessert. So zähle Znaim zu den bestgeschützten Städten auf der Strecke zwischen Prag und Wien. Nach der dramatischen Änderung der Kriegführungstechniken nach dem 30jährigen Krieg und während des 17. und 18. Jahrhunderts wurden gotische Türme, Gräben und Stadtmauer zur leicht überwindbaren Hürde. Nach den Napoleonzügen musste die Stadtmauer infolge der Entscheidung des Stadtrates schrittweise abgerissen werden. Zum Glück wurde dies nur teilweise verwirklicht und die Festung blieb bis heute erhalten.


Infocentrum Evropská unie Kudy z nudy Vranovsko
Jihomoravský kraj Znojmo ROP Jihovýchod Vinařský fond Všeobecná zdravotní pojišťovna Regionální noviny Znojemsko 5 + 2 Znojemský týden Znojemské listy Znojmo žije