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Vlk-Turm (Wolfsturm) – Bestandteil des Unteren Tores

Zeuge erbitterter Kämpfe um die Stadt

Vlk-Turm ist ist einer der prächtigsten prismatischen Türme der gotischen Stadtbefestigung, der bis heute in einem guten Zustand erhalten geblieben ist. Seiner Zeit war er einer der wichtigsten Bestandteile des komplizierten Verteidigungssystems am Unteren Tor (auch Wiener Tor genannt). Er stand auf einem strategisch wichtigen Pfad (heutige Kollár-Straße), der aus Znaim nach Österreich führte. Von dem bedeckten Laufgang an der Turnspitze hatten die Stadtverteidiger einen guten Überblick über die Bewegung der Feinde in der breiten südlichen Umgebung von Znaim und im Notfall konnten die feindlichen Angreifer von da aus wirksam beschossen werden. Durch vereinbarte Warnsignale wurden bereits die Klosterbrucker Bewohner auf die Gefahr aufmerksam gemacht. Der Vlk-Turm wurde Mitte des 13. Jahrhunderts als Bestandteil der Stadtbefestigung errichtet. Aus Sicherheitsgründen war er nur vom Burglaufgang aus (heute Außentreppen) zugänglich. Der ins Erdgeschoss des
Turmes führende Durchgang wurde erst später erbaut (heute Informationszentrum der VOC-Weine und Verkostungsstelle). In der Turmnähe befand sich - als Verbindung zwischen dem inneren Mauerring und dem Zwinger, auf der Achse zur Kollár-Straße - ein kleines prismatisches Tor mit Fallgatter und Fallbrücke. Jenseits des Außenstadtwalls stand noch ein anderes Tor, hinter dem in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts ein neuer, tiefer Wassergraben errichtet wurde. Um das Eindringen der Feinde in die Stadt durch das Untere Tor zu vermeiden, erbauten die Stadtverteidiger in diesem Zeitraum eine Barbakane mit mehreren niedrigen walzenförmigen Bastionen, die das Beschießen der Angreifer von der Seite ermöglichten. Diese Barbakane stand am Ort der heutigen Einmündung der Kollarstraße in den Platz der Republik (tschechisch „náměstí Republiky“) und wurde vor der Unteren Vorstadt durch einen anderen Graben abgetrennt. Das Vorfeld des Unteren Tores wurde oft zum harten und blutigen Schlachtfeld. Hier fand 1809 auch die berühmte Schlacht bei Znaim statt, während der die sich zurückziehenden österreichischen Truppen einen erbitterten Kampf mit den vormarschierenden Truppen Napoleons lieferten. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das intelligente Verteidigungssystem am Unteren Tor aufgelöst, die Stadtgräben verschüttet und alle Tore – bis auf den Vlk-Turm - abgerissen. Er blieb in gutem Zustand bis heute erhalten. In den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde der Holzlaufgang der Turnspitze umgebaut und das ursprüngliche meißelförmige Dach durch ein neues, pyramidenförmiges ersetzt.

 

Zeuge erbitterter Kämpfe um die Stadt

 

Vlk-Turm ist ist einer der prächtigsten prismatischen Türme der gotischen Stadtbefestigung, der bis heute in einem guten Zustand erhalten geblieben ist.  Seiner Zeit war er einer der wichtigsten Bestandteile des komplizierten Verteidigungssystems am  Unteren Tor (auch Wiener Tor genannt). Er stand auf einem strategisch wichtigen Pfad (heutige Kollár-Straße), der aus Znaim nach Österreich führte. Von dem bedeckten Laufgang an der Turnspitze hatten die Stadtverteidiger einen guten Überblick über die Bewegung der Feinde in der breiten südlichen Umgebung von Znaim und im Notfall konnten die feindlichen Angreifer von da aus wirksam beschossen werden. Durch vereinbarte Warnsignale wurden bereits die Klosterbrucker Bewohner auf die Gefahr aufmerksam gemacht. Der Vlk-Turm wurde Mitte des 13. Jahrhunderts als Bestandteil der Stadtbefestigung errichtet. Aus Sicherheitsgründen war er nur vom Burglaufgang aus (heute Außentreppen) zugänglich. Der ins Erdgeschoss des

Turmes führende Durchgang wurde erst später erbaut (heute Informationszentrum der VOC-Weine und Verkostungsstelle). In der Turmnähe befand sich - als Verbindung zwischen dem inneren Mauerring und dem Zwinger, auf der Achse zur Kollár-Straße - ein kleines prismatisches Tor mit Fallgatter und Fallbrücke. Jenseits des Außenstadtwalls stand noch ein anderes Tor, hinter dem in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts ein neuer, tiefer Wassergraben errichtet wurde. Um das Eindringen der Feinde in die Stadt durch das Untere Tor zu vermeiden, erbauten die Stadtverteidiger in diesem Zeitraum eine Barbakane mit mehreren niedrigen walzenförmigen Bastionen, die das Beschießen der Angreifer von der Seite ermöglichten. Diese Barbakane stand am Ort der heutigen Einmündung der Kollarstraße in den Platz der Republik (tschechisch „náměstí Republiky“) und wurde vor der Unteren Vorstadt durch einen anderen Graben abgetrennt. Das Vorfeld des Unteren Tores wurde oft zum harten und blutigen Schlachtfeld. Hier fand 1809 auch die berühmte Schlacht bei Znaim statt, während der die sich zurückziehenden österreichischen Truppen einen erbitterten Kampf mit den vormarschierenden Truppen Napoleons lieferten.  Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das intelligente Verteidigungssystem am Unteren Tor aufgelöst, die Stadtgräben verschüttet und alle Tore – bis auf den Vlk-Turm - abgerissen. Er blieb in gutem Zustand bis heute erhalten. In den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde der Holzlaufgang der Turnspitze umgebaut und  das ursprüngliche meißelförmige Dach durch ein neues, pyramidenförmiges ersetzt.

 


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