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Haus der Verständigung und das Stadtmünzhaus

Verborgener spätgotischer Juwell

Auf dem Hühnermarkt (tschechisch Slepičí trh) steht auf den ersten Blick ein völlig unauffälliges Haus (Nr. 2), in dem in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts das ehemalige Münzamt seinen Sitz hatte. Es wird heute Haus der Verständigung genannt. Das Innere des Hauses ist äußerst interessant und führt die Besucher in die längst vergessene alte Zeit zurück.
Der zweistockwerkige Arkadeninnenhof bietet nicht nur die Baukunst der Spätgotik der Donauer Region, sondern auch sonnige italienische Renaissance. In der Ecke des ersten Stockwerkes ist ein spätgotisches Zellengewölbe zu bewundern, rechts vom Durchgang ist der Einritt in den Znaimer Untergrund. Im Haus der Verständigung gibt es heute eine Galerie. Das Haus bildet gleichzeitig den Hintergrund eines prächtigeren Gebäudes – des ehemaligen Stadtmünzhauses, das in die Obroková-Straße (früher Füttergasse) Nr. 11 führt. Die Prägung der eigenen Münzen war im Spätmittelalter in Böhmen ein Privileg, das nur einigen Städten zugestanden wurde. Auf den Znaimer Münzen wurde ein Adler mit einem Schild und Buchstabe „Z“ an der Brust abgebildet. Nur eine Seite der Münze wurde mit dem Bild versehen. Die Fassade des Münzenhauses wurde Anfang des 19. Jahrhunderts im Empirestil (Pilaster mit ionischen Kapitelln) geschaffen. Jedoch sind einige Merkmale auf ein viel früheres Entstehungsdatum zurückzuführen: z. B. spätgotische Inschrift an der Frontseite mit der angeführten Jahreszahl 1472, hochgotisches Steinbrustbild einer unbekannten Königin aus der zweiten Hälfte des 14. Jahr-hunderts im Hausinneren. Über dem Portal des Münzerhauses hing ein wunderschönes Renaissance-Tympanon mit dem Steinwappen von Znaim und der Jahreszahl 1537 (heute im Musem). Dank seiner architektonischen Großartigkeit gleicht das Stadtmünzhaus dem Znaimer Rathaus.

 

Verborgener spätgotischer Juwell 

 

Auf dem Hühnermarkt  (tschechisch Slepičí trh) steht auf den ersten Blick ein völlig unauffälliges  Haus (Nr. 2), in dem in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts das ehemalige Münzamt seinen Sitz hatte. Es wird heute Haus der Verständigung genannt. Das Innere des Hauses ist äußerst interessant und führt die Besucher in die längst vergessene alte Zeit zurück. 

Der zweistockwerkige Arkadeninnenhof bietet nicht nur die Baukunst der Spätgotik der Donauer Region, sondern auch sonnige italienische Renaissance. In der Ecke des ersten Stockwerkes ist ein spätgotisches Zellengewölbe zu bewundern, rechts vom Durchgang ist der Einritt in den Znaimer Untergrund. Im Haus der Verständigung gibt es heute eine Galerie. Das Haus bildet gleichzeitig den Hintergrund eines prächtigeren Gebäudes – des ehemaligen Stadtmünzhauses, das in die Obroková-Straße (früher Füttergasse) Nr. 11 führt. Die Prägung der eigenen Münzen war im Spätmittelalter in Böhmen ein Privileg, das nur einigen Städten zugestanden wurde. Auf den Znaimer Münzen wurde ein Adler mit einem Schild und Buchstabe „Z“ an der Brust abgebildet. Nur eine Seite der Münze wurde mit dem Bild versehen. Die Fassade des Münzenhauses wurde Anfang des 19. Jahrhunderts im Empirestil (Pilaster mit ionischen Kapitelln)  geschaffen. Jedoch sind einige Merkmale auf ein viel früheres Entstehungsdatum zurückzuführen: z. B. spätgotische Inschrift an der Frontseite mit der angeführten Jahreszahl 1472, hochgotisches Steinbrustbild einer unbekannten Königin aus der zweiten Hälfte des 14. Jahr-hunderts im Hausinneren. Über dem Portal des Münzerhauses hing ein wunderschönes Renaissance-Tympanon mit dem Steinwappen von Znaim und der Jahreszahl 1537 (heute im Musem). Dank seiner architektonischen Großartigkeit gleicht das Stadtmünzhaus dem Znaimer Rathaus.  

 


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