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Schloss der Adelsfamilie von Deblín

Sitz des Provinzadels auf den Trümmern des Přemysliden-Palastes

Die Znaimer Burg, die massivste Festung und der wichtigste Verteidigungspunkt der Südgrenze Böhmens, verlor im 16. Jahrhundert - nach 500 Jahren berühmter Vergangenheit - ihre Daseinsberechtigung. Nach der Entstehung der zeitlich unbeschränkten Union zwischen Mähren und Österreich wurde die Stadt zu einer uninteressanten Inlandsfestung, die von den Landesherren nicht mehr gepflegt wurde. Nach dem Sieg Leopold I. König von Böhmen und Kaiser von Rom über Turken Ende des 17. Jahrhunderts gab es keinen Grund mehr, die verwahrloste Znaimer Burg in der Staatspflege zu halten. Kaiser Joseph I. (Sohn von Leopold I.) hat den hinteren Burgteil an die Markgrafen Maxmilián, Antonín und František von Deblín verschenkt, aus deren Initiative in den Jahren 1710 - 1721 ein Adelsitz entstand. Dieses Hochbarockbauwerk hat vermutlich der niederösterreichische Architekt, J. B. Fischer von Erlach, entworfen. Die alte Přemysliden-Burg wurde abgerissen. Zwei Flügel (nördlicher und östlicher) der neuen Burg hatten denselben Grundriss, wie das Schloss von Deblín. Am Ort des ehemaligen Süd- und Westburgflügels entstand ein geräumiger Burghof im Stil eines Ehrenhofes, dessen Stirnseite dem Pöltenberg und dem wunderschönen Flussbett der Thaya zugewandt ist. Der ovale Eintrittssaal, sgn. Vorfahrensaal, ist reich an Wandgemälden mit Darstellungen der österreichischen Habsburger und alegorischen Bildern aus Böhmen, Mähren und Schlesien. Die Wandgalerie wurde vom niederösterreichischen Gebürtigen, J. M. Fiseé erschaffen. Andere Gemälde von diesem Künstler befinden sich in der Schlosskapelle, die auf dem Grundriss der ehemaligen romanischen Kapelle steht. Die ursprüngliche ausgeschmückte Zierbarockfassade wurde Ende des 18. und im Laufe des 19. Jahrhunderts wesentlich vereinfacht. Während des Krieges wurde das Gebäude zum Kriegskrankenhaus. Zurzeit befindet sich im Schloss ein Museum und manchmal werden hier gesellschaftlich-kulturelle Veranstaltungen organisiert.

 

Sitz des Provinzadels auf den Trümmern des Přemysliden-Palastes

 

Die Znaimer Burg, die massivste Festung und der wichtigste Verteidigungspunkt der Südgrenze Böhmens, verlor im 16. Jahrhundert - nach 500 Jahren berühmter Vergangenheit - ihre Daseinsberechtigung. Nach der Entstehung der zeitlich unbeschränkten Union zwischen Mähren und Österreich wurde die Stadt zu einer uninteressanten Inlandsfestung, die von den Landesherren nicht mehr gepflegt wurde. Nach dem Sieg Leopold I. König von Böhmen und Kaiser von Rom über Turken Ende des 17. Jahrhunderts gab es keinen Grund mehr, die verwahrloste Znaimer Burg in der Staatspflege zu halten. Kaiser Joseph I. (Sohn von Leopold I.) hat den hinteren Burgteil an die Markgrafen  Maxmilián, Antonín und František von Deblín verschenkt, aus deren Initiative in den Jahren 1710 - 1721 ein Adelsitz entstand. Dieses Hochbarockbauwerk hat vermutlich der niederösterreichische Architekt, J. B. Fischer von Erlach, entworfen. Die alte Přemysliden-Burg wurde abgerissen. Zwei Flügel (nördlicher und östlicher) der neuen Burg  hatten denselben Grundriss, wie das Schloss von Deblín. Am Ort des ehemaligen Süd- und Westburgflügels entstand ein geräumiger Burghof im Stil eines Ehrenhofes, dessen Stirnseite dem Pöltenberg und dem wunderschönen Flussbett der Thaya zugewandt ist. Der ovale Eintrittssaal, sgn. Vorfahrensaal, ist reich an Wandgemälden mit Darstellungen der österreichischen Habsburger  und alegorischen Bildern aus Böhmen, Mähren und Schlesien. Die Wandgalerie wurde vom niederösterreichischen Gebürtigen, J. M. Fiseé erschaffen. Andere  Gemälde von diesem Künstler befinden sich in der Schlosskapelle, die  auf dem Grundriss der ehemaligen romanischen Kapelle steht. Die ursprüngliche ausgeschmückte Zierbarockfassade wurde Ende des 18. und im Laufe des 19. Jahrhunderts wesentlich vereinfacht. Während des Krieges wurde das Gebäude zum Kriegskrankenhaus. Zurzeit befindet sich im Schloss ein Museum und manchmal werden hier gesellschaftlich-kulturelle Veranstaltungen organisiert.


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