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Dominikanerkloster

Dekorativbarock im Wiener Stil

Der Bettelorden der Dominikaner erschien in Znaim in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts, als Znaim zur Stadt erhoben wurde. Sie bauten ihr Klosterareal auf einem ziemlich großen, freien Grundstück in der Nähe des sgn. Oststadttores (Mitteltores) auf. Mit dem ökonomischen Aufstieg der Dominikaner (dank der Unterstützung der Adligen von Vajtmila in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts) hing der prächtige Aufbau des Klosters zusammen. Aus diesem Zeitraum stammen die bis heute erhaltenen Überreste des Kreuzganges im Nord-, Ost- und Südflügel. Im Gegensatz zu dieser Blütezeit hatte der 30jährige Krieg eine existenzbedrohende Wirkung. Zum Glück wurde in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts der Konvent allmählich erneuert, so dass im ersten Drittel des 18. Jahrhunderts ein prachtvoller Westflügel im Hochbarockstil entstand, der vermutlich nach dem Entwurf des Wiener Architekten Franz Ritter de Roetiers geschaffen wurde. Wegen Geldmangels konnten die anderen Flügel und das Klostergebäude nicht gründlich umgebaut werden. Das Kloster wurde nachfolgend mehrmals beschädigt: während des Krieges um das Thronfolgerecht Österreichs (1742), während der Napoleonzüge (1809) und am stärksten während des Krieges Österreichs gegen Preußen (1866). Im Ersten Weltkrieg diente das Kloster als Spital. 1950 wurde der Dominikanerorden durch kommunistische Gewalt aufgehoben und erst 1990 rehabilitiert. Abschließend noch eine interessante Anmerkung: vor dem Kloster und Pfarrhaus befand sich in jener Zeit der sgn. Fleischer-Marktplatz, auf dem Rind- und Schweinefleisch verkauft wurden.

 

Dekorativbarock im Wiener Stil

 

Der Bettelorden der Dominikaner erschien in Znaim  in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts, als Znaim zur Stadt  erhoben wurde. Sie bauten ihr Klosterareal auf einem ziemlich großen, freien Grundstück in der Nähe des sgn. Oststadttores (Mitteltores) auf. Mit dem ökonomischen Aufstieg der Dominikaner (dank der Unterstützung der Adligen von Vajtmila in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts) hing der prächtige Aufbau des Klosters zusammen. Aus diesem Zeitraum stammen die bis heute erhaltenen Überreste des Kreuzganges im Nord-, Ost- und Südflügel. Im Gegensatz zu dieser Blütezeit hatte der 30jährige Krieg eine existenzbedrohende Wirkung. Zum Glück wurde in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts der Konvent allmählich erneuert, so dass im ersten Drittel des 18. Jahrhunderts ein prachtvoller Westflügel im Hochbarockstil entstand, der vermutlich nach dem Entwurf des Wiener Architekten Franz Ritter de Roetiers geschaffen wurde. Wegen Geldmangels konnten die anderen Flügel und das Klostergebäude nicht gründlich umgebaut werden. Das Kloster wurde nachfolgend mehrmals  beschädigt: während des Krieges um das Thronfolgerecht Österreichs (1742), während der Napoleonzüge (1809) und am stärksten während des Krieges Österreichs gegen Preußen (1866). Im Ersten Weltkrieg diente das Kloster als Spital. 1950 wurde der Dominikanerorden durch kommunistische Gewalt aufgehoben und erst 1990 rehabilitiert. Abschließend noch eine interessante Anmerkung: vor dem  Kloster und Pfarrhaus befand sich in jener Zeit der sgn. Fleischer-Marktplatz, auf dem Rind- und Schweinefleisch verkauft wurden.  


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