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Klosterbruck

Versuch, einen neuen Barocktempel „König Salomo“ zu schaffen

Die prächtigen Gebäude des Prämonstratenserklosters in Louka (deutsch Klosterbruck)
verweisen auf die bewegte Geschichte einer der reichsten Abteien Mährens und Niederösterreichs. Das Kloster wurde 1190 vom Znaimer Fürsten und Herzog Konrad II. von Böhmen und seiner Mutter Maria gegründet und bald wurde danach zum weltweit hochgeschätzten Grundstücksbesitzer. Ökonomische Interessen der Klosterbrucker Abtei widersprachen sich oftmals, wovon zahlreiche Streitfälle und Gerichtsverfahren zeugen. Das am strategischen Übergang der Thaya liegende Klosterareal wurde im Laufe der Jahrhunderte architektonisch mehrmals aufwändig umgestaltet. Leider ist das romanische Steinkloster, das sich auf dem Innenhof befindet, bis heute unvollendet erhalten geblieben. Die Klosterarchitektur ist am nachhaltigsten durch die Zeit des Hochbarock geprägt: unter der Leitung des niederösterreichischen Landesarchitekten F. A. Pilgram begann 1748 die Errichtung des aufwändig gestalteten Konvents. Als Vorbild diente der biblische Tempel des Königs Salomon. Eine weitere Inspiration für sein Werk fand Pilgram in Göttweig bei Krems an der Donau. Nach seinem Tode 1761 setzte den Aufbau der österreichische Kaiserhofarchitekt Franz de Paula Anton Hillebrandt fort. Einer der seltsamsten Klosterräume ist der Bibliotheksaal im Südflügel, dessen genaue Nachahmung zurzeit im Strahover Kloster bewundert werden kann. Die Deckenfresken im Saal wurden von einem der bedeutendsten Künstler des Spätbarock, F. A. Maulbertsch, geschaffen. 1784 wurde Klosterbruck vom Kaiser Joseph II. aufgelöst. Das prächtige Barockbauwerk blieb im unvollendeten Zustand und diente im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts als Kaserne. Seit 1990 wartet das Kloster auf eine Revitalisierung.

 

Versuch, einen neuen Barocktempel „König Salomo“ zu schaffen

Die prächtigen Gebäude des Prämonstratenserklosters in Louka (deutsch Klosterbruck)verweisen auf die bewegte Geschichte einer der reichsten Abteien Mährens und Niederösterreichs. Das Kloster wurde 1190 vom Znaimer Fürsten und Herzog Konrad II. von Böhmen und seiner Mutter Maria gegründet und bald wurde danach zum weltweit hochgeschätzten Grundstücksbesitzer. Ökonomische Interessen der Klosterbrucker Abtei widersprachen sich oftmals, wovon zahlreiche Streitfälle und Gerichtsverfahren zeugen. Das am strategischen Übergang der Thaya liegende Klosterareal wurde im Laufe der Jahrhunderte architektonisch mehrmals aufwändig umgestaltet. Leider ist das romanische Steinkloster, das sich auf dem Innenhof befindet, bis heute unvollendet erhalten geblieben. Die Klosterarchitektur ist am nachhaltigsten durch die Zeit des Hochbarock geprägt: unter der Leitung des niederösterreichischen Landesarchitekten F. A. Pilgram begann 1748 die Errichtung  des aufwändig gestalteten Konvents. Als Vorbild diente der biblische Tempel des Königs Salomon. Eine weitere Inspiration für sein Werk fand Pilgram in Göttweig bei Krems an der Donau.  Nach seinem Tode 1761 setzte den Aufbau der österreichische Kaiserhofarchitekt Franz de Paula Anton Hillebrandt fort. Einer der seltsamsten Klosterräume ist der Bibliotheksaal im Südflügel, dessen genaue Nachahmung zurzeit im Strahover Kloster bewundert werden kann. Die Deckenfresken im Saal wurden von einem der bedeutendsten Künstler des Spätbarock,  F. A. Maulbertsch, geschaffen. 1784 wurde Klosterbruck vom Kaiser Joseph II. aufgelöst. Das prächtige Barockbauwerk blieb im unvollendeten Zustand und diente im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts als Kaserne. Seit 1990 wartet das Kloster auf eine Revitalisierung. 


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