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Minoritenkloster, später Franziskanerkloster

Erster Bestattungsort des „goldenen und eisernen“ Königs

Am Vorfeld der Znaimer Burg entstand in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts ein Minoritenkloster (heute Südmährisches Museum), das vom böhmischen König Otakar I. Přemysl gegründet wurde. Neben diesem Männerkonvent wurde später ein Schwesterkloster Namens St. Klara (heute Handelsakademie) aufgebaut. Das ganze kirchliche Areal wurde
nach der zweischiffigen Klosterkirche Maria Himmelfahrt benannt und später als „Kloster Jungfrau Maria“ bekannt. In den Jahren 1279 - 1296, nach der Schlacht auf dem Marchfeld, wurde der Leichnam des in der Schlacht gefallenen „goldenen und eisernen“ Königs Otakar
II. Přemysl in der Kirchenkrypta bestattet. Ein anderer Beweis für den
hohen Stellenwert, den das Kloster für die Stadt Znaim und deren Umgebung besaß, war das Treffen des tschechischen Königs Rudolf I. mit seinem Vater Albrecht I. König von Rom im Januar 1307. Im Kloster wurde damals die neue Thronfolgerordnung für böhmische Länder vereinbart und verkündet. Nach einem verheerenden Brand im Jahre 1494 und nach der Ausbreitung Luthers Lehre in der Region, erlitt das rege Klosterleben einen Einbruch. Minoriten verließen die Stadt und das Klosterareal wurde 1534 von Franziskanern besiedelt, die vorher in der Unteren Vorstadt lebten. Anfang des 17. Jahrhunderts tagte im Kloster mehrmals der Mährische Landtag. Nach der Schlacht am Weißen Berg und während der Gegenreformation erlebten die beiden Kloster ihre letzten Blütezeitjahre. In den 80er Jahren des 18. Jahrhunderts wurden sie vom Kaiser Joseph II. aufgelöst. Die Klosterkirche wurde später entweiht und 1840 abgerissen. Jedoch zeugen die bis heute erhaltenen Überreste des hohen Mauerwerks und der Gewölbestützbalken von der berühmten Vergangenheit dieses Ortes. Der nordwestliche Flügel des ehemaligen Klosterkreuzgangs der Minoriten, in dessen Inneren das ursprüngliche Kreuzgewölbe von den Jahren 1270 - 1280 noch heute zu bewundern ist, blieb zum Glück erhalten.

 

Erster Bestattungsort des „goldenen und eisernen“ Königs

 

Am Vorfeld der Znaimer Burg entstand in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts ein Minoritenkloster (heute Südmährisches Museum), das vom böhmischen König  Otakar I. Přemysl gegründet wurde. Neben diesem Männerkonvent wurde später ein Schwesterkloster Namens St. Klara (heute Handelsakademie) aufgebaut. Das ganze kirchliche Areal wurdenach  der zweischiffigen Klosterkirche Maria Himmelfahrt benannt und später als „Kloster Jungfrau Maria“ bekannt. In den Jahren 1279 - 1296, nach der Schlacht auf dem Marchfeld, wurde der Leichnam des in der Schlacht gefallenen „goldenen und eisernen“ Königs OtakarII. Přemysl in der Kirchenkrypta  bestattet. Ein anderer Beweis für denhohen Stellenwert, den das Kloster für die Stadt Znaim und deren Umgebung besaß, war das Treffen des tschechischen Königs  Rudolf I. mit seinem Vater Albrecht I. König von Rom im Januar 1307.  Im Kloster wurde damals die neue Thronfolgerordnung für böhmische Länder vereinbart und verkündet. Nach einem verheerenden Brand im Jahre 1494 und nach der Ausbreitung  Luthers Lehre in der Region, erlitt das rege Klosterleben einen Einbruch. Minoriten verließen die Stadt und das Klosterareal wurde 1534 von Franziskanern besiedelt, die vorher in der   Unteren Vorstadt lebten. Anfang des 17. Jahrhunderts tagte im Kloster mehrmals der Mährische Landtag. Nach der Schlacht am Weißen Berg und während der Gegenreformation erlebten die beiden Kloster ihre letzten Blütezeitjahre. In den 80er Jahren des 18. Jahrhunderts wurden sie vom Kaiser Joseph II. aufgelöst. Die Klosterkirche wurde später entweiht und 1840 abgerissen. Jedoch zeugen die bis heute erhaltenen Überreste des hohen Mauerwerks und der Gewölbestützbalken von der berühmten Vergangenheit dieses Ortes. Der nordwestliche Flügel des ehemaligen Klosterkreuzgangs der Minoriten, in dessen Inneren das ursprüngliche  Kreuzgewölbe von den Jahren 1270 - 1280 noch heute zu bewundern ist, blieb zum Glück erhalten.


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