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Ehemalige Wasserversorgungsanlage im Thayaviertel

Hier stand damals die älteste Mühle Znaims

Auf der Straße „U Obří hlavy“ („Zum Riesenkopf“) im Thayatal, am Fuß des durch die Karolinenparkanlage führenden Pfades, steht die ehemalige Wasserversorgungsanlage. Bis
zum 19. Jahrhundert stand hier die berühmte „Steinmühle“ (tschechisch „Podskalský/ Kamenný mlýn“), die bereits im Frühmittelalter errichtet wurde. Seit dem 16. Jahrhundert wurde von da aus durch ein einzigartiges Wasserverteilungssystem die Znaimer Burg mit Wasser versorgt. Die Wasserversorgung der Stadt mußte oft unterbrochen werden, da der Trinkwasserbedarf ständig stieg und nicht gedeckt werden konnte. 1877 traf das Rathaus unter der Leitung des Bürgermeisters Jungnickl die Entscheidung, eine von der Thaya führende Druckrohrleitung aufzubauen. Zu diesem Zweck entstand an der Einmündung des Granitzbachs, in der unmittelbaren Nähe des Flusswehrs (das 1965 beim Aufbau der Talsperre vernichtet wurde) ein Pumpwerk – ein niedriges Haus mit flachem Dach und einem Türmchen. Zur Herstellung des erforderlichen Wasserdrucks diente urspünglich nur eine Wasserturbine, daher wurde der Antrieb 1892 durch Errichtung einer Dampfmaschine verstärkt. 1897 wurde die Steinmühle durch einen Brand völlig vernichtet und 1903 ließ die Stadt an dessen Ort ein geschmackvolles Neorenaissance-Gebäude bauen, das nach Fertigstellung als neues Stadtwasserwerk diente. Es wurde mit einer modernen Francis-Turbine (Leistung von 50 Pferdestärken) ausgestattet und mit Wasser in Bewegung gesetzt. Die Wasserversorgung erfolgte durch die große Wehr und dem Wasserspeicher. Der Wasser- und Stromverbrauch nahm jedoch stark zu, so dass in den folgenden Jahrzehnten das Wasserkraftwerk mehrmals umgebaut und modernisiert werden musste (1909 Dieselagregat im Wasserkraftwerk, 1911 neue Wasseraufbereitung mit Filteranlagen, 1917 Umbau des Wasserkraftwerkes, 1929 Umtausch der Kolbenpumpen gegen zentrifugale, 1937 Aufbau neuer Maschinenwerkstätten, die heute als Bootshäuser und als ein Restaurant dienen). Heute ist das Gebäude des Wasserkraftwerks vollkommen umgebaut und wird als Museum für „Auto-Oldtimer“ genutzt.

 

Hier stand damals die älteste Mühle Znaims

 

Auf der Straße „U Obří hlavy“ („Zum Riesenkopf“) im Thayatal, am Fuß des durch die Karolinenparkanlage führenden Pfades, steht die ehemalige Wasserversorgungsanlage. Bis

zum 19. Jahrhundert stand hier die berühmte „Steinmühle“ (tschechisch „Podskalský/ Kamenný mlýn“), die bereits im Frühmittelalter errichtet wurde. Seit dem 16. Jahrhundert wurde von da aus durch ein einzigartiges Wasserverteilungssystem die Znaimer Burg mit Wasser versorgt. Die Wasserversorgung der Stadt mußte oft unterbrochen werden, da der Trinkwasserbedarf ständig stieg und nicht gedeckt werden konnte.  1877 traf das Rathaus unter der Leitung des Bürgermeisters Jungnickl die Entscheidung, eine von der Thaya führende Druckrohrleitung aufzubauen. Zu diesem Zweck entstand an der Einmündung des Granitzbachs, in der unmittelbaren Nähe des Flusswehrs (das 1965 beim Aufbau der Talsperre vernichtet wurde) ein Pumpwerk – ein niedriges Haus mit flachem Dach und einem Türmchen. Zur Herstellung des erforderlichen Wasserdrucks diente urspünglich nur eine Wasserturbine, daher wurde der Antrieb 1892 durch Errichtung einer Dampfmaschine verstärkt. 1897 wurde die Steinmühle durch einen Brand völlig vernichtet und 1903 ließ die Stadt an dessen Ort ein geschmackvolles Neorenaissance-Gebäude bauen, das nach Fertigstellung  als neues Stadtwasserwerk diente. Es wurde mit einer modernen Francis-Turbine (Leistung von 50 Pferdestärken) ausgestattet und mit Wasser in Bewegung gesetzt. Die Wasserversorgung erfolgte durch die große Wehr und dem Wasserspeicher. Der Wasser- und Stromverbrauch nahm jedoch stark zu, so dass in den folgenden Jahrzehnten das Wasserkraftwerk mehrmals umgebaut und modernisiert werden musste (1909 Dieselagregat im Wasserkraftwerk, 1911 neue Wasseraufbereitung mit Filteranlagen, 1917 Umbau des Wasserkraftwerkes, 1929 Umtausch der Kolbenpumpen gegen zentrifugale, 1937 Aufbau neuer Maschinenwerkstätten, die heute als Bootshäuser und als ein Restaurant dienen). Heute ist das Gebäude des Wasserkraftwerks vollkommen umgebaut und wird als Museum für „Auto-Oldtimer“ genutzt. 


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