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Eisenbahnbrücke über das Thayatal

Die höchste Eisenbahnbrücke im Südmähren

In den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts unterbreitete die „Süd-Nord-Deutsche Eisenbahngesellschaft“ den Vorschlag, die in Nordböhmen befindlichen Eisenbahnen mit dem Zentrum der k. u. k.-Monarchie zu verbinden und diese neue Eisenbahnstrecke durch das südwestliche Mähren zu führen, weil es sich dabei um die kürzesteVerbindung handelte. Die kaiserliche Konzession für den Aufbau der Eisenbahn zwischen Wien - Stockerau - Retz - Šatov - Znaim - Okříšky - Jihlava - Havlíčkův Brod - Čáslav - Kolín - Mladá Boleslav wurde im September 1868 erteilt. Der Aufbau der Bahnlinie, die zwei europäische Metropolen Berlin und Wien verbinden sollte, wurde von der neu entstandenen „Nordwestlichen Bahngesellschaft“ sichergestellt. Die Lösung der Frage, wie der Verkehrsweg oberhalb des Thayatals geführt und der Kuhberg mit der Stadt Znaim verbunden wird, wurde zur großen Herausforderung für die Projektanten. Schließlich entschied man sich, den Fluss Thaya mit Hilfe einer massiven Gusseisenbrücke zu überspannen. Sie wird durch eine Gitterkonstruktion gebildet, die von zwei Randpfeilern getragen und mit drei imposanten Steinpfeilern gestützt wird, die aus dem Talboden herausragen. Das Baumaterial für den Brückenbau wurde im Steinbruch in der Wolfsschlucht gewonnen. Der Erste Zug passierte die 220 Meter lange und 48 Meter hohe Brücke am 1. November 1871. Früher stellte der Viadukt die größte Attraktion dar. Den Reisenden eröffnete sich ein herrlicher Ausblick auf das alte Znaim. Der Zeitraum
zwischen 1871 - 1914 wurde zur Blütezeit der Brücke und der „Nordwestlichen Bahngesellschaft“. Täglich passierten ca. 40 Züge die eindrucksvolle Stahlkonstruktion, darunter auch Schnellzüge, die zwischen Wien und Berlin pendelten. Nicht einmal der Zweite Weltkrieg oder der eiserne Vorhang haben den Zugsverkehr über die Brücke unterbrochen. Im August 1992 wurde die „in die Jahre gekommene“ Brückenkonstruktion als „Sanierungsfall“ identifiziert, sodass derzeit nur mehr eine provisorische und damit eingeschränkte Nutzung stattfindet. Im Jahre 2009 wurde die Brücke im Zusammenhang mit der Elektrifizierung der Eisebahnstrecke zwischen Šatov und Znaim vollkommen überholt.

 

Die höchste Eisenbahnbrücke im Südmähren

 

In den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts unterbreitete die „Süd-Nord-Deutsche Eisenbahngesellschaft“ den Vorschlag, die in Nordböhmen befindlichen  Eisenbahnen mit dem Zentrum der k. u. k.-Monarchie zu verbinden und diese neue Eisenbahnstrecke durch das südwestliche Mähren zu führen, weil es sich dabei  um die kürzesteVerbindung handelte. Die kaiserliche  Konzession für den Aufbau der Eisenbahn zwischen Wien - Stockerau - Retz - Šatov - Znaim - Okříšky - Jihlava - Havlíčkův Brod - Čáslav - Kolín - Mladá Boleslav wurde im September 1868 erteilt. Der Aufbau der  Bahnlinie, die zwei europäische Metropolen Berlin und Wien verbinden sollte, wurde von der neu entstandenen „Nordwestlichen Bahngesellschaft“ sichergestellt. Die Lösung der Frage, wie der Verkehrsweg oberhalb des Thayatals geführt und der Kuhberg mit der Stadt Znaim verbunden wird, wurde zur großen Herausforderung für die Projektanten. Schließlich entschied man sich, den Fluss Thaya mit Hilfe einer massiven Gusseisenbrücke zu überspannen. Sie wird durch eine Gitterkonstruktion gebildet, die von zwei Randpfeilern getragen und mit drei imposanten Steinpfeilern gestützt wird, die aus dem Talboden herausragen. Das Baumaterial für den Brückenbau wurde im Steinbruch in der Wolfsschlucht gewonnen. Der Erste Zug passierte die 220 Meter lange und 48 Meter hohe Brücke am 1. November 1871. Früher stellte der Viadukt die größte Attraktion dar. Den Reisenden eröffnete sich ein herrlicher Ausblick auf das alte Znaim. Der Zeitraum

zwischen 1871 - 1914  wurde zur Blütezeit der Brücke und der „Nordwestlichen Bahngesellschaft“. Täglich passierten ca. 40  Züge die eindrucksvolle Stahlkonstruktion, darunter auch Schnellzüge, die zwischen Wien und Berlin pendelten. Nicht einmal der Zweite Weltkrieg oder der eiserne Vorhang haben den Zugsverkehr über die Brücke unterbrochen. Im August 1992 wurde die „in die Jahre gekommene“ Brückenkonstruktion als „Sanierungsfall“ identifiziert, sodass derzeit nur mehr eine provisorische und damit eingeschränkte Nutzung stattfindet. Im Jahre 2009 wurde die Brücke im Zusammenhang mit der Elektrifizierung der Eisebahnstrecke zwischen Šatov und Znaim vollkommen überholt.

 


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