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Etmiczer Wasseranlage mit dem Steinaquadukt auf dem Zinsberg

Von da aus wurde Znaim mit Trinkwasser versorgt

Mit dem zunehmenden Bevölkerungswachstum von Znaim im 18. und 19. Jahrhundert musste auch die Frage der Versorgung der Stadt mit Trink- und Gebrauchswasser gelöst werden. Das Brunnenwasser wurde aufgrund ihrer Qualitätsschwankungen oft zur Ursache vieler Krankheiten. Für das mittelalterliche Wasserversorgungssystem wurde das Wasser aus den Quellen in Přímětice und aus der Oberen Vorstadt zugeführt und es versorgte nicht nur die Klöster, sondern auch alle Springbrunnen. Diese Wasserressourcen konnten mit dem wachsenden Bedarf nicht Schritt halten und daher musste das Wasser Mitte des 19. Jahrhunderts von der Thaya auf Holzwägen in die Stadt geliefert werden. Nach der Choleraepidemie in 1832, die 660 Opfer unter der Znaimer Stadtbevölkerung forderte, wurde vom Gemeinderat unter der Leitung von Bürgeremeister Manner schnell die Entscheidung getroffen, eine neue Gravitationswasserleitung zu errichten, die die Stadt mit Trinkwasser von der reichen Wasserquelle im Wald Smoha bei Etmicz (tschechisch Citonice) versorgen sollte. Das Werk wurde 1843 vollendet. Entlang der Wasserversorgungsanlage wurden kleine, im Pseudobaustil erbaute, Wasserbauwerke geschaffen. Die Wasserleitung musste wegen der breiten Schlucht im Felsabhang hinter dem Zinsberg über ein riesiges Steinviadukt geführt werden. Der Wasserbedarf wuchs jedoch ununterbrochen und die Etmiczer Wasserleitung musste in den nächsten Jahrzehnten wiederum verbreitet und die Kapazität durch die Erschließung neuer Quellen verstärkt werden. Diese technische Meisterleistung verlor nach dem Aufbau der neuen Trinkwasserquelle neben der Talsperre im Jahre 1966 an Bedeutung.


 

Von da aus wurde Znaim mit Trinkwasser versorgt 

 

Mit dem zunehmenden Bevölkerungswachstum von Znaim im 18. und 19. Jahrhundert musste  auch die Frage der Versorgung der Stadt mit Trink- und Gebrauchswasser gelöst werden. Das  Brunnenwasser wurde aufgrund ihrer Qualitätsschwankungen oft zur Ursache vieler Krankheiten. Für das mittelalterliche Wasserversorgungssystem wurde das Wasser aus den Quellen in Přímětice und aus der Oberen Vorstadt zugeführt und es versorgte nicht nur die Klöster, sondern auch alle Springbrunnen. Diese Wasserressourcen konnten mit dem wachsenden Bedarf nicht Schritt halten und daher musste das Wasser Mitte des 19. Jahrhunderts von der Thaya auf Holzwägen in die Stadt geliefert werden. Nach der Choleraepidemie in 1832, die 660 Opfer unter der Znaimer Stadtbevölkerung forderte,  wurde vom Gemeinderat unter der Leitung von Bürgeremeister Manner schnell die Entscheidung getroffen, eine neue Gravitationswasserleitung zu errichten, die die Stadt mit Trinkwasser von der reichen Wasserquelle im Wald Smoha bei Etmicz (tschechisch Citonice) versorgen sollte. Das Werk wurde 1843 vollendet. Entlang der Wasserversorgungsanlage wurden kleine, im Pseudobaustil erbaute, Wasserbauwerke geschaffen. Die Wasserleitung musste wegen der breiten Schlucht im Felsabhang hinter dem Zinsberg über ein riesiges Steinviadukt geführt werden. Der Wasserbedarf wuchs jedoch ununterbrochen und die Etmiczer Wasserleitung musste in den nächsten Jahrzehnten wiederum verbreitet und die Kapazität durch die Erschließung neuer Quellen verstärkt werden.  Diese technische Meisterleistung verlor nach dem Aufbau der neuen Trinkwasserquelle neben der Talsperre im Jahre 1966 an Bedeutung.

 


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