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Königsstuhl

Dadurch eilte der polnische König, um Wien zu helfen

In den Wäldern des Nationalparks Thayatal, links von Pöltenberg erhebt sich am Felsabhang oberhalb der Thayakrümmung eine schlichte Holzlaube namens „Königsstuhl“. Tief im Tal stand früher die sgn. Trausnitz-Mühle und darunter eine wichtige Brücke, die Mitte des 17. Jahrhunderts vom Pöltenberger Propst Tomas von Schlesin erbaut wurde. Die Brücke, die den von Mähren nach Österreich führenden Weg wesentlich verkürzte, war ein Dorn im Auge der Znaimer Obrigkeit, die dadurch um erhebliche Mauterträge kam, was häufige Streitigkeiten zur Folge hatte. Die Brücke wurde nach der Errichtung der Stausperre vernichtet, jedoch sind heute noch bei Niedrigwasser die Überreste des Königsstuhls - die Brückenstützpfeiler - zu sehen. Dann tauchen auch die Umrisse der ehemaligen Trausnitz-Mühle auf, die 1931 zu einem modernen, ferngesteuerten Wasserkraftwerk mit Kaplan-Turbine und einer Leistung von 1 MW umgebaut wurde. Nach der Legende soll von da aus der polnische König Jan III. Sobieski den Übergang seines Heeres von 30.000 Mann über die Thaya beobachtet haben, als er 1683 nach Wien eilte, um der Stadt zu helfen, die damals zwei Monate lang von den osmanischen Türken belagert wurde. Die Holzlaube mit der Aussicht wurde 1992 vom Deutsch-tschechischen Touristenverein erbaut. Im umgebenden Wald sind Überreste der nicht mehr existierenden Siedlung Čekanovice und Funde aus der mittelalterlichen Landwirtschaft erhalten geblieben.

 

Dadurch eilte der polnische König, um Wien zu helfen

 

In den Wäldern des Nationalparks Thayatal, links von Pöltenberg erhebt sich am Felsabhang oberhalb der Thayakrümmung eine schlichte Holzlaube namens  „Königsstuhl“. Tief im Tal stand früher die sgn. Trausnitz-Mühle und darunter eine wichtige Brücke, die Mitte des 17. Jahrhunderts vom Pöltenberger Propst Tomas von Schlesin erbaut wurde. Die Brücke, die den von Mähren nach Österreich führenden Weg wesentlich verkürzte, war ein Dorn im Auge der Znaimer Obrigkeit, die dadurch um erhebliche Mauterträge kam, was häufige Streitigkeiten zur Folge hatte. Die Brücke wurde nach der Errichtung der Stausperre vernichtet, jedoch sind heute noch bei Niedrigwasser die Überreste des Königsstuhls - die Brückenstützpfeiler - zu sehen. Dann tauchen auch die Umrisse der ehemaligen Trausnitz-Mühle auf, die 1931 zu einem modernen, ferngesteuerten Wasserkraftwerk mit Kaplan-Turbine und einer Leistung von 1 MW umgebaut wurde. Nach der Legende soll von da aus der polnische König Jan III. Sobieski den Übergang seines Heeres von 30.000 Mann über die Thaya beobachtet haben, als er 1683 nach Wien eilte, um der Stadt zu helfen, die damals zwei Monate lang von den osmanischen Türken belagert wurde. Die Holzlaube mit der  Aussicht wurde 1992 vom Deutsch-tschechischen Touristenverein  erbaut. Im umgebenden Wald sind Überreste der nicht mehr existierenden Siedlung Čekanovice und Funde aus der mittelalterlichen Landwirtschaft erhalten geblieben.

 


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