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Denkmal zur Erinnerung an die Schlacht bei Znaim 1809

Letzter großer Trumph des französischen Kaisers...

Die Umgebung von Znaim wurde im Juli 1809 von Chaos und Leid heimgesucht. Grund dafür war einer der letzten Schlachten zwischen Österreich und Frankreich, die für großes Leid sorgten. Bereits zum vierten Mal seit dem Ausbruch der Großen Französischen Revolution führten österreichische Truppen einen starken, jedoch misslungenen Gegenagriff gegen der französischen Armee. Nach einem blutigen Sieg auf dem Schlachtfeld bei Wagram vor Wien am 6. Juli 1809 vertrieb und verfolgte Napoleons Armee österreichische Truppen, die unter dem Kommando Erzherzogs Karls standen, bis nach Südmähren, wo die Französen schließlich die Nachhut der Österreicher in der Schlacht bei Znaim besiegten. Das Kommando über eine der Avantgarden der großen französischen Armee erhielt damals Marschall Marmont, der am 10. Juli die österreischischen Gegner in Dobšice bei Znaim
schlug. Nach einem harten nächtigen Kampf wurde das verbrannte Dorf erobert. Am kommenden Tag wurde der erbitterte Kampf fortgesetzt, um die über der Thaya führende Brücke im Dorf Oblekovice zu besetzen. Marschall Masséna durchbrach die Reservearmee Herzog Karls und am Nachmittag marschierte er mit seinen Truppen über Starý Šaldorf und Kloserbruck bis zum Unterem Znaimer Tor. Napoleon I., der die Schlacht vom strategischen Hügel neben Suchohrdly leitete, kämpfte mit über 100.000 Mann, wobei die Anzahl der österreichischen Verteidiger nur rund 60.000 Soldaten betrug. Erzherzog Karl war schließlich gezwungen, einem Waffenstillstand zuzustimmen. Das Resultat dieses historischen Ereignises hatte katastrophale Folgen für Znaim. Vier Monate lang war die Stadt von Franzosen besetzt, deren Aufenthalt erhebliche Schulden für die Stadt verursachte. Österreich musste mit Frankreich Mitte Oktober 1809 einen Frieden schließen. 2002 wurde in Dobšice dank des dort ansässigen Klubs für Militärgeschichte feierlich ein Denkmal für alle in der Schlacht bei Znaim Gefallenen enthüllt. Ein Lehrpfad und ein Radweg führen zu den bedeutenden Orten, die an den o.g. Krieg erinnern.

 

Letzter großer Trumph des französischen Kaisers...

 

Die Umgebung von Znaim wurde im Juli 1809 von Chaos und Leid heimgesucht. Grund dafür war einer der letzten Schlachten zwischen Österreich und Frankreich, die für großes Leid sorgten. Bereits zum vierten Mal seit dem Ausbruch der Großen Französischen Revolution führten österreichische Truppen einen starken, jedoch  misslungenen Gegenagriff gegen der französischen Armee. Nach einem blutigen Sieg auf dem Schlachtfeld bei Wagram vor Wien am 6. Juli 1809 vertrieb und verfolgte Napoleons Armee österreichische Truppen, die unter dem Kommando Erzherzogs Karls standen, bis nach Südmähren, wo die Französen schließlich die Nachhut der Österreicher in der Schlacht bei Znaim besiegten. Das Kommando über eine der Avantgarden der großen französischen Armee erhielt damals Marschall Marmont, der am 10. Juli die österreischischen Gegner in Dobšice bei Znaim

schlug. Nach einem harten nächtigen Kampf wurde das verbrannte Dorf erobert. Am kommenden Tag wurde der erbitterte Kampf fortgesetzt, um die über der Thaya führende Brücke im Dorf Oblekovice zu besetzen. Marschall Masséna durchbrach die Reservearmee Herzog Karls und am Nachmittag marschierte er mit seinen Truppen über Starý Šaldorf und Kloserbruck bis zum Unterem Znaimer Tor. Napoleon I., der die Schlacht vom strategischen Hügel neben Suchohrdly leitete, kämpfte mit über 100.000 Mann, wobei die Anzahl der österreichischen Verteidiger nur rund 60.000 Soldaten betrug. Erzherzog Karl war schließlich gezwungen, einem Waffenstillstand zuzustimmen. Das Resultat dieses historischen Ereignises hatte katastrophale Folgen für Znaim. Vier Monate lang war die Stadt von Franzosen besetzt, deren Aufenthalt erhebliche Schulden für die Stadt verursachte. Österreich musste mit Frankreich Mitte Oktober 1809 einen Frieden schließen. 2002 wurde in Dobšice dank des dort ansässigen Klubs für Militärgeschichte feierlich ein Denkmal für alle in der Schlacht bei Znaim Gefallenen enthüllt. Ein Lehrpfad und ein Radweg führen zu den bedeutenden Orten, die an den o.g. Krieg erinnern.

 


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