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Kopal-Denkmal auf dem Komenský-Platz

Erinnerung an die Siege der Kaiserheere

Die Gestaltung des Komenský-Platzes, wie er heute zu bewundern ist, ist ein Ergebnis der intelligenten Stadtplanung im 19. Jahrhundert. Im Mittelalter befand sich auf dem heutigen Areal des Platzes der Zugang zur Brücke, die zum sgn. Mitteltor, bzw. Osttor führte, dessen Überreste die Archeologen 2006 am Rande der Kovářska-Straße entdeckten. 1802 wurde das alte Stadttor abgerissen, die Gräben verschüttet, die Verteidigungswallanlagen zerstört und dessen Material für andere Bauzwecke verwendet. Die auf diese Weise entstandene freie Fläche wurde zur natürlichen Grenze zwischen den neu errichteten Alleen (Obere und Untere Allee) im Stadtpark. Inmitten des Parks ließ der Stadtrat 1853 einen eleganten kalksteinweißen Obelisk zum Gedächtnis des Sieges der kaiserlichen Heere im Krieg Österreichs gegen Sardinien (1848 - 1849) erbauen. Das Denkmal und der ganze Platz wurden nach dem Oberst Karl Kopal, geb. 1788 in Ctidružice bei Znaim benannt. Als Kommandant
des 10. Niederösterreichischen Feldjägerbataillons besiegte er am 6. Mai 1848 die feindlichen Truppen in der Schlacht bei Santa Lucia (in der Nähe von Verona) und einen Monat später bei Vicenza. Hier wurde er tödlich verletzt. Kaiser Ferdinand II. verlieh Kopal in memorian für seine Tapferkeit ein Militärverdienstkreuz. Am Obeliskgipfel wurden eine Marmorkugel und die Statue der Siegesgöttin Niké vom Bildhauer Anton Fernkorn angebracht. Die Statue wurde aus flüssigem Werkstoff gegossen, der nach dem Zerschmelzen der auf Sardinien erbeuten Kanonen gewonnen wurde. Nach der Entstehung der Tschechoslowakei wurde Kopal-Platz auf Komenský-Platz umgenannt und vom Obelisk wurden alle Inschriften entfernt, die an Kriegserfolge des kaiserlichen Österreichs erinnerten. Zum Glück blieb der Obelisk – verfügt er doch über einen hohen ästhetischen Wert – erhalten.

 

Erinnerung an die Siege der Kaiserheere

 

Die Gestaltung des Komenský-Platzes, wie er heute zu bewundern ist, ist ein Ergebnis der intelligenten Stadtplanung im 19. Jahrhundert. Im Mittelalter befand sich auf dem heutigen Areal des Platzes der Zugang zur Brücke, die zum sgn. Mitteltor, bzw. Osttor führte, dessen Überreste die Archeologen 2006 am Rande der Kovářska-Straße entdeckten. 1802 wurde das alte Stadttor abgerissen, die Gräben verschüttet, die Verteidigungswallanlagen zerstört und dessen Material für andere Bauzwecke verwendet. Die auf diese Weise entstandene freie Fläche wurde zur natürlichen Grenze zwischen den neu errichteten Alleen (Obere und Untere Allee) im Stadtpark. Inmitten des Parks ließ der Stadtrat 1853 einen eleganten kalksteinweißen Obelisk zum Gedächtnis des Sieges der kaiserlichen Heere im Krieg Österreichs gegen Sardinien (1848 - 1849) erbauen. Das Denkmal und der ganze Platz wurden nach dem Oberst Karl Kopal, geb. 1788 in Ctidružice bei Znaim benannt. Als Kommandant

des 10. Niederösterreichischen  Feldjägerbataillons besiegte er am 6. Mai 1848 die feindlichen Truppen in der Schlacht bei Santa Lucia (in der Nähe von Verona) und einen Monat später bei Vicenza. Hier wurde er tödlich verletzt. Kaiser Ferdinand II. verlieh Kopal in memorian für seine Tapferkeit ein Militärverdienstkreuz. Am Obeliskgipfel wurden eine Marmorkugel und die Statue der Siegesgöttin Niké vom Bildhauer Anton Fernkorn angebracht. Die Statue wurde aus flüssigem Werkstoff  gegossen, der nach dem Zerschmelzen der  auf Sardinien erbeuten Kanonen gewonnen wurde. Nach der Entstehung der Tschechoslowakei wurde Kopal-Platz auf Komenský-Platz umgenannt und vom Obelisk wurden alle Inschriften entfernt, die an Kriegserfolge des kaiserlichen Österreichs erinnerten. Zum Glück blieb der Obelisk – verfügt er doch über einen hohen ästhetischen Wert – erhalten.


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