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17. 12. 2017

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Kuhberg

Heidelandschaft mit bewegter militärischer Geschichte

Südwestlich vom historischen Stadtkern Znaims – zwischen dem Thayatal, Sedlešovice und Konice - erstreckt sich ein hügeliger Bergkamm namens Kuhberg (tschechisch Kraví hora), rund 100 Meter überhalb der Thaya und in 325 Meter Meereshöhe. Über den Kuhberg führt ein uralter Weg, der Znaim mit dem niederösterreichischen Retz verbindet. Heutzutage wird er nur als Fuss- und Radweg genutzt. An den Abhängen von Kuhberg, Sedlešovice und Konice erstrecken sich die best gelegenen und ältesten Weinberge des Znaimer Weinbaugebietes. Die gegenüber liegenden Abhänge wurden hingegen während der kommunistischen Zeit bebaut. Der obere Bereich der Hügelkette ist bereits in das Areal des Nationalparks Thayatal integriert und ist nicht nur mit Waldpflanzen und sonnenhungrigen Blumen, sondern auch mit seltsamen Heidepflanzen bewachsen. Dank der ausgezeichneten Bedingungen des Znaimer Kleinklimas leben auf diesem Gebiet geschützte Tiere (z. B. Schlingnatter). Das üppige Gras sorgt für reichhaltige Nahrung für Schafe. Trotz Viehzucht müssen die reichhaltige Wiesen regelmäßig gemäht werden. Dieses Areal wurde in der Vergangenheit für militärische Übungen genutzt sowie als beliebter Soldatentreffpunkt. Beispielsweise kam es im Winter 1631-1632 zu dem Zusammentreffen des kaiserlichen Heeres unter dem Kommando von Albrecht von Waldstein. 1742 wurde das Lager der preußischen Truppen Friedrichs Großen aufgeschlagen und 1809 - während der Schlacht bei Znaim - wurde von den Hügelketten aus die in der Unteren Vorstadt (heutzutage „nám. Republiky“ und „Vídeňská třída“) befindliche österreichische Arme von Franzosen entscheidend vernichtet. Während des Ersten Weltkrieges und bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts wurde der Kuhberg als Militärübungsplatz genutzt und damit die landscheitlichen Schönheiten der Bevölkerung vorenthalten.

 

Heidelandschaft mit bewegter militärischer Geschichte

 

Südwestlich vom historischen Stadtkern Znaims – zwischen dem Thayatal,  Sedlešovice und Konice - erstreckt sich ein hügeliger Bergkamm namens Kuhberg (tschechisch Kraví hora), rund 100 Meter überhalb der Thaya und in 325 Meter Meereshöhe. Über den Kuhberg führt ein uralter Weg, der Znaim mit dem niederösterreichischen Retz verbindet. Heutzutage wird er nur als Fuss- und Radweg genutzt. An den Abhängen von Kuhberg, Sedlešovice und Konice erstrecken sich die best gelegenen und ältesten Weinberge des Znaimer Weinbaugebietes. Die gegenüber liegenden Abhänge wurden  hingegen während der kommunistischen Zeit bebaut.  Der obere Bereich der Hügelkette ist bereits in das Areal des Nationalparks Thayatal integriert und ist nicht nur mit Waldpflanzen und sonnenhungrigen Blumen, sondern auch mit seltsamen Heidepflanzen bewachsen. Dank der ausgezeichneten Bedingungen des Znaimer Kleinklimas leben auf diesem Gebiet geschützte Tiere (z. B. Schlingnatter). Das üppige Gras sorgt für reichhaltige Nahrung für Schafe. Trotz Viehzucht müssen die reichhaltige Wiesen regelmäßig gemäht werden. Dieses Areal wurde in der Vergangenheit für militärische Übungen genutzt sowie als beliebter Soldatentreffpunkt. Beispielsweise kam es im Winter 1631-1632 zu dem Zusammentreffen des kaiserlichen Heeres unter dem Kommando von Albrecht von Waldstein. 1742 wurde das Lager der preußischen Truppen Friedrichs Großen aufgeschlagen und 1809 - während der Schlacht bei Znaim - wurde von den Hügelketten aus die in der Unteren Vorstadt (heutzutage „nám. Republiky“ und „Vídeňská třída“) befindliche österreichische Arme von Franzosen entscheidend vernichtet. Während des Ersten Weltkrieges und bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts wurde der Kuhberg als  Militärübungsplatz genutzt und damit die landscheitlichen Schönheiten der Bevölkerung vorenthalten.


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