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Stadtteil an der Thaya (Thayaviertel) und Flussufer in der „unteren Stadt“

Romantisches Ufer eignet sich besonders für erholsame Spaziergänge

Die Furt durch den Fluss Thaya unterhalb der Znaimer Burg entstand vermutlich schon im Frühmittelalter. An dieser Stelle wurde früher eine Steinmühle erbaut, die Anfang des 20. Jahrhunderts durch das Wasserkraftwerk ersetzt wurde. Seit dem 15. Jahrhundert ermöglichte eine Brücke einen Zugang in das „Thayabiotop“. Im Laufe der Jahrhunderte musst die Brücke wegen verschiedener Katastrophen mehrmals umgebaut werden. Das linke Thayaufer (heute „Straße Koželužska“ /„Lederergasse“) wurde schrittweise mit kleinen Häusern der Fischer und der Armen besiedelt. Aber auch Handwerker, wie Gerber und Weißgerber, benötigten für ihre Arbeit Wasser und hatten dort ihre kleinen Werkstätten. Sie ließen jedoch ihre Häuser in der oberen Stadt, hinter der sicheren Stadtmauer am Tränkberg-Tor bauen. Das Fischfangrecht erhielten damals paradoxerweise nicht die Stadtbürger, sondern der Klosterbrucker Abt. 1834 wurde das Thayaviertel in die Stadt Znaim eingemeindet und damit begann seine Blütezeit. Im Tal unterhalb „Obří hlava“ wurde damals ein romantisches Freibad errichtet. An den beiden Seiten der über der Thaya (unterhalb des Tränkberges) führenden Brücke standen bis Mitte des 20. Jahrhunderts zwei berühmte Gaststätten: „U císaře rakouského“ („Zum österreischen Kaiser“) in der Nähe des Wasserkraftwerkes und „U zeleného stromu“ („Zum grünen Baum“) auf dem gegenüberliegenden Ufer unterhalb des Kuhberges. Nach dem Zweiten Weltkrieg und nach der Errichtung der Talsperre war das rege Leben im Thayaviertel vorbei. Heute kann man in der „Straße Koželužska“, entlang der Thaya, romantische Spaziergänge machen. Der Weg führt über die kleine Brücke unter den Serpentinen der Thaya-Straße zum malerischen Cendelín-Brunnen unterhalb des Kuhberges. Das linke Ufer säumen alte Weiden und sie begleiten die Wanderer bis zur Eisenbahnbrücke und zur Furt am Klosterbruck.

 

Romantisches Ufer eignet sich besonders für erholsame  Spaziergänge

 

Die Furt durch den Fluss Thaya unterhalb der Znaimer Burg entstand vermutlich schon im Frühmittelalter. An dieser Stelle wurde früher eine Steinmühle erbaut, die Anfang des 20. Jahrhunderts durch das Wasserkraftwerk ersetzt wurde. Seit dem 15. Jahrhundert ermöglichte eine Brücke einen Zugang in das „Thayabiotop“. Im Laufe der Jahrhunderte musst die Brücke wegen verschiedener Katastrophen mehrmals umgebaut werden. Das linke Thayaufer (heute „Straße Koželužska“ /„Lederergasse“) wurde schrittweise mit kleinen Häusern der Fischer und der Armen besiedelt. Aber auch Handwerker, wie Gerber und Weißgerber, benötigten für ihre Arbeit Wasser und hatten dort ihre kleinen Werkstätten. Sie ließen jedoch ihre Häuser in der oberen Stadt, hinter der sicheren Stadtmauer am Tränkberg-Tor bauen. Das Fischfangrecht erhielten damals paradoxerweise nicht die Stadtbürger, sondern der Klosterbrucker Abt. 1834 wurde das Thayaviertel in die Stadt Znaim eingemeindet und damit begann seine Blütezeit. Im Tal unterhalb „Obří hlava“ wurde damals ein romantisches Freibad errichtet. An den beiden Seiten der über der Thaya (unterhalb des Tränkberges) führenden Brücke standen bis Mitte des 20. Jahrhunderts zwei berühmte Gaststätten:  „U císaře rakouského“ („Zum österreischen Kaiser“) in der Nähe des Wasserkraftwerkes und  „U zeleného stromu“ („Zum grünen Baum“) auf dem gegenüberliegenden Ufer unterhalb des Kuhberges. Nach dem Zweiten Weltkrieg und nach der Errichtung der Talsperre war das rege Leben im Thayaviertel vorbei. Heute kann man in der „Straße Koželužska“, entlang der Thaya, romantische Spaziergänge machen. Der Weg führt über die kleine Brücke unter den Serpentinen der Thaya-Straße zum malerischen Cendelín-Brunnen unterhalb des Kuhberges. Das linke Ufer säumen alte Weiden und sie begleiten die Wanderer bis zur Eisenbahnbrücke und zur Furt am Klosterbruck.

 


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